Teal'c

Teal´c gehört zu den Jaffa, einer menschenähnlichen Rasse, die den Goa´uld treu ergeben war. Seit dem Einsatz auf Chulak im Jahr 1997 kämpft er jedoch für die Erde und ist das erste außerirdische Mitglied im SG-1 Team. Vorher war er der erste Primus des Goa´uld Apophis.

Leben

Teal´c wurde auf einem Planeten geboren, der unter der Herrschaft des Goa´uld Kronos stand. Diesem Goa´uld diente auch sein Vater, Ronak, bis er als Strafe einer Niederlage getötet wurde.
Teal´c und seine Mutter flüchteten daraufhin nach Chulak, aus Angst Kronos würde auch sie töten. Teal´cs Wunsch nach Vergeltung wurde groß, so dass er Kronos´ Todfeind Apophis dienen wollte. Apophis´ damaliger Primus, Bra´tac, lehrte Teal´c seine Fähigkeiten als Krieger und insgeheim auch seine Zweifel, was die wahre Natur der Goa´uld angeht. Teal´c ließ sich davon aber wenig beeindrucken, lediglich seine Fürsorge und seine Kampfkunst ließen Teal´c Ehrfurcht zu ihm entwickeln. Als Teal´c erwachsen wurde, trat er anstelle seines alten Lehrers und wurde neuer Primus von Apophis. Die Taten, die Teal´c für seinen neuen Meister tat, waren so abscheulich dass er sich auch Jahre nach seiner Zeit als Primus dafür schämte. Nach vielen Jahren erhärtete sich Teal´cs Verdacht, dass die Goa´uld keine Götter sind. Langsam wurde er abtrünnig, bis zu jenem Tag an dem SG-1 auf Chulak gefangen gehalten wurde. O´Neill überzeugte ihn davon, dass er ihm und seinem Volk helfen könnte. Teal´c geht sofort darauf ein und hilft den Gefangenen und damit auch SG-1 bei der Flucht. Als er daraufhin mit in das Stargate Center gebracht wurde, musste er sich einigen Tests unterziehen bis er dann in das SG-1 Team aufgenommen wurde. Teal´cs Hauptaufgabe bestand darin Wissen über die Goa´uld zu teilen und seine Erfahrungen als Krieger für den Kampf zu gebrauchen. Er gab zu dass er als Jaffa noch eine Goa´uld Larve in sich trug, ohne die er nicht leben könnte. Seit dem folgte er SG-1 auf zahlreiche Missionen und hoffte die Goa´uld zu besiegen, wurde aber auch mit seiner dunklen Vergangenheit konfrontiert. So zum Beispiel auch in der Folge Blutsbande, in der er seinen Sohn Ria´c und seine Frau Drey´auc von Chulak retten wollte, da Ria´c die Einsetzung eines Symbionten drohte. Die Einigung der Familie ist aber nur von kurzer Dauer, denn in der Folge Der verlorene Sohn entführte Apophis Ria´c. Hinzu kam, dass Drey´auc nun die Frau von Teal´cs altem Freund Fro´tak war, da sie dachte Teal´c sei tot. Zunächst hasste er sie für diesen Ehebruch, aber dann lenkte sich sein Hass auch auf Fro´tak, da er ihm nicht nur seine Frau genommen hatte, sondern auch Apophis treu ergeben war. O´Neill erschoss ihn, als er versuchte SG-1 zu verraten.
Als Teal´c seinen Sohn wiedersieht, erkennt er ihn nicht wieder: Ria´c wurde von Apophis einer Gehirnwäsche unterzogen. Dank einer Schock-Therapie konnte dies aber wieder rückgängig gemacht werden. Eine alte Liebe erkennt Teal´c in der Folge Shan´aucs Opfer wieder.
Shan´auc war eine alte Bekannte Teal´cs und hatte mit ihm auch schon eine Liebesbeziehung. Sie kam zum das Stargate Center in der Hoffnung wertvolle Informationen für de Tok’Ra überliefern zu können. Sie meinte dass sie eine Möglichkeit gefunden hätte mit ihrem Symbionten in Kontakt zu treten und diesen überzeugt habe dass die Goa´uld keine Götter sind. Dies stellt sich jedoch als Falle ihres Goa’uld dar, um Informationen über die Tok´Ra zu sammeln. Shan´auc wurde getötet und ihr Mörder, Tanith, entkam. Zu Beginn der fünften Staffel, in den Folgen Todfeinde und Teal´cs Prüfung, geschah jedoch etwas, was niemand erwartete: Teal´c wurde einer Gehirnwäsche unterzogen und kämpfte fortan wieder für Apophis, von dem er glaubte dass er ein Gott sei. SG-1 konnte ihn in einem riskanten Manöver zurück auf die Erde holen, sein Glauben bestand aber weiterhin. Ein schmerzliches Folterritual unter Aufsicht von Bra´tac erinnerte ihn an seine Vergangenheit und daran, was wahr ist. Später schwört Teal´c wiederholt ewige Treue und war geheilt. Auch in dem Zweiteiler Die Wiedergutmachung muss sich Teal´c mit seiner Vergangenheit befassen. Drey´auc ist gestorben und Ria´c gab Teal´c dafür die Schuld. Er forderte ihn zu einem Zweikampf auf, doch größeres hielt beide von dem schlimmsten ab. Der Goa´uld Anubis versuchte mit einer von ihm entwickelten Waffe die Erde zu zerstören.
Teal´c, Ria´c und Bra´tac mussten daher zusammenarbeiten um die Waffe am Ende zu zerstören. Und auch wenn Teal´c tapfer gegen die Goa´uld kämpfte, so glaubte er nie wirklich dass sie besiegt werden könnten. Dies zeigte sich in der Folge Avatar, in der genau diese Tatsache dazu führte, dass Teal´c in einer Kampfsimulation fest saß. Immer und immer wieder musste er gegen feindliche Goa´uld Truppen, darunter auch Anubis´ Supersoldaten, Kullkrieger genannt, kämpfen und saß fest. Nur durch das Eingreifen von SG-1 in das Spiel selbst konnte Teal´c letztlich gewinnen und aus dem Spiel aussteigen. Ein weiterer Rachefeldzug für Teal´c gab es in der Folge Rache muss sein. In dieser Folge wurde ein friedliches Treffen der freien Jaffa durch mehrere Explosionen gesprengt. Während sich Teal´c auf die Suche nach dem Schuldigen macht überrascht ihn eine fatale Nachricht: Der Goa´uld der hinter dem Angriff steckte war Arkad, ein alter Feind Teal´cs. SG-1 versuchte ihn in Zorn zu halten, doch Teal´c wendete sich schließlich auch gegen sie. Somit wurde sein Handeln unaufhaltsam. Auch der Kampf gegen Arkad erwies sich zunächst als fatale Niederlage, bis dieser gestand dass er Teal´cs Mutter ermordet hat. Seine neue Wut führte dann dazu dass er Arkad kaltblütig zur Strecke brachte. Auch in der letzten Folge von SG-1 spielte Teal´c eine wichtige Rolle. Denn in Unendlichkeit versuchte Samantha Carter die Odyssey in eine Art Zeitblase einzuhüllen, um sich vor einem vernichtenden Ori-Angriff zu schützen. Dies gelang auch, aber jeder Plan zur Vereitelung des Angriffs scheint nutzlos. So steckte SG-1 20 Jahre lang auf der Odyssey fest, bis Carter die Idee zu einer Umkehr der Zeit gekommen war.
Dazu mussten die letzten 20 Jahre rückgängig gemacht und die Erschaffung einer neuen Blase verhindert werden. Daher musste einer der vom Plan weiß von der Umkehr ausgeschlossen werden. Teal´c erklärte sich bereit, da er noch viele Jahre zu leben hatte und dieser Zeitverlust keine größeren Behinderungen für ihn bedeutete. Somit wusste am Ende nur Teal´c was in all diesen Jahren geschah. Nach SG-1 hatte Teal´c aber auch in Atlantis einen großen Auftritt. In der Folge Auf der Mittelstation stand eine Prüfung des IOA für Ronon Dex an. Teal´c sollte ihn genau für diese Begegnung vorbereiten, geraten aber immer wieder aneinander.
Einzig und allein ein Angriff der Wraith auf die Mittelstation zwang die beiden zu kooperieren.

Charakter

Teal´c hat sich in den Jahren bei SG-1 stark verändert. Zu Beginn seiner Zeit war er ein fremder Jaffa, ein außerirdischer mit harter Außenhülle und taktischem Geschick. Ein Krieger wie man sich ihn vorstellt.
Im Laufe der Zeit aber wurde Teal´c erfahrener und der Kampf gegen die Goa´uld bekam immer mehr Unterstützung. Angefangen bei SG-1, dessen Mitgliedern er wohl mindestens schon einmal das Leben gerettet hatte, was auch auf Gegenseitigkeit beruht.
Er verdankt es der Erde dass die Jaffa Rebellion so groß wurde, dass in neun Jahren die größten Systemlords ihrer Zeit vernichtet werden konnten. Nur Ba´al, der Teal´c und O´Neill schon einmal gefoltert hatte, konnte dem vernichtenden Schlag bis zu den Geschehnissen von Stargate – Continuum entkommen. Auch im Kampf gegen die Ori hat er mitgewirkt. Nicht nur der Sturz des von den Ori manipulierten Jaffa-Anführers Gerak ist Teal´c zu verdanken, sondern auch der entscheidende Schuss seiner Stabwaffe in Stargate – Die Quelle der Wahrheit, die dafür sorgte dass die Lade allen Anhänger der Ori die Wahrheit zeigte und Adria ihre Macht verlor. Was bei Teal´c immer erhalten blieb ist aber zum Beispiel seine ruhige aber auch manchmal furchteinflößende Art, sowie das Zücken seiner Augenbrauen, was oftmals als sein Markenzeichen gesehen wird. Gelacht hat Teal´c aber nur in der Folge Seth, als er O´Neill einen „Jaffa-Witz“ erzählt hat und selbst darüber lachen musste. Teal´c schwor schon oft Treue zu den Menschen, hielt dies aber nicht immer ein. Sei es nun die Gier nach Rache oder eine Gehirnwäsche – Einmal in Fahrt ist Teal´c nicht mehr zu bremsen und nimmt auch keine Befehle mehr entgegen. Auch in Avatar hat er erst versucht aufzugeben als er keine Möglichkeit mehr sah das Spiel zu gewinnen. Stur, Ehrgeizig ist Teal´c mit Sicherheit, doch er zeigt auch dass er ein liebevoller Vater für seinen Sohn Ria´c sein kann. Was Teal´cs Privatleben allgemein angeht so ist die Frage offen ob es wohl jemals möglich gewesen wäre eine Beziehung zur Jaffa-Kriegerin Ishta aufzubauen. Die Kuss-Szene in der Folge Die Vertreibung spricht jedenfalls für sich.



Christopher Judge

Douglas Christopher Judge wurde am 13. Oktober 1964 in Los Angeles, Kalifornien geboren und ist dort auch aufgewachsen. Seit er ein Kind war wollte er Schauspieler werden und arbeitete hart dafür. Er studierte an der University of Oregon und hatte anschließend einige kleine Gastauftritte in Serien wie MacGyver, wo er auch seinen späteren Stargate-Kollegen Richard Dean Anderson kennenlernte. Dann erlangte er durch die Rolle des Teal´c in der Serie Stargate – Kommando SG-1 seinen Durchbruch.
Er beteiligte sich bei vielen dazugehörigen Specials und ist auch auf zahlreichen Conventions jährlich. Zu seinen Freizeitaktivitäten gehören American Football und Golf. Außerdem ist er Vater von drei Kindern, zusammen mit seiner Frau Margaret Judge. Er hat auch einen jüngeren Bruder, Jeff Judge, der ebenfalls Schauspieler ist. In den Spielen Def Jam NY und Def Jam Vandetta lieh er auch seine Stimme, worauf es in der 8.Staffel von Stargate – Kommando SG-1 eine Anspielung gibt.
Im Allgemeinen dürfte Judge für seine einzigartige Rolle in dieser Serie bekannt sein. Er hatte aber nicht nur dort, sondern auch in dem Ableger Stargate Atlantis einen Gastauftritt in Staffel 4. Zudem kommt seine Teilnahme an den beiden Direct-to-DVD Filmen Stargate – Die Quelle der Wahrheit und Stargate – Continuum.
2002 war er außerdem für den Saturn Award für seine Leistungen in Stargate nominiert. Christopher Judge ist so ziemlich das Gegenteil von dem was er in seinen Rollen, insbesondere in Stargate, spielen muss. Er zeigt sich immer als sehr sympathischer und spontaner Typ, der gern zeigt was für einen Körperbau er hat. Umso grandioser wird es dann seine Charaktere zu sehen: Meist ernst, aber auch sehr provokant. Mit seiner Popularität, die er größtenteils durch Stargate gewann, geht er aber sehr vorsichtig um und zeigt nicht viel von seinem privaten Leben. So kann er seinen Rollen ohne großen Einfluss seitens seiner öffentlichen Auftritte die nötige Standhaftigkeit geben.

Filmografie

1990: MacGyver Ein Vogel auf dem Drahtseil
Cadence
1991: House Party 2
1994: Sirens
1995: The Fresh Prince of Bel-Air
1997: Stargate
2000: X-Men: Evolution
Action Man
2001: Out of Line
First Wave
Freedom
Romantic Comedy 101
2002: Just Cause
He-Man and the Masters of the Universe
Andromeda
Snowdogs
2003: Stargate – The Lowdown
From Stargate to Atlantis: Sci Fi Lowdown
2005: Das Geheimnis meines Bruders
2006: A Dog´s Breakfast
2007: Stargate Atlantis
2008: Stargate - The Ark of Truth
Stargate - Continuum


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