Jack O'Neill

Layout 1

Jack kommt aus Chicago und zog später nach Minnesota. Mit 18 Jahren ging er zum Militär. Früh wird deutlich, dass er ein begabter Soldat ist und erhält ein Spezialtraining für verdeckte Operationen und spezielle Waffen. Er wurde im Überlebenstraining und militärischen Taktiken ausgebildet.
Später berichtet er von einem Einsatz über der Irak/Iranischen Grenze. Er stürzte beim Paragliden ab und zog sich eine Schädelfraktur zu. Neun Tage lang musste er in der Wüste überleben und verbrachte danach vier Monate in einem irakischen Gefängnis, da sein damaliger Vorgesetzter ihn für tot erklärt hatte.

Während seiner Zeit beim Militär lernt er Sarah kennen, die er heiratet. Mit ihr hat er später einen Sohn - Charlie. Jack versucht, ihn von Waffen und Gewalt fernzuhalten, doch eines Tages erschießt sich Charlie im Spiel mit O'Neills Dienstwaffe. Diesen Unfall hat Jack nie ganz verkraftet. Er quittierte seinen Dienst beim Militär, versank in Schuldgefühlen, verließ seine Frau und zog sich vollkommen zurück.

Fünf Jahre später wurde er von General West reaktiviert, um durch das Stargate zu gehen. Dies war eine Selbstmordmission, da O'Neill die Aufgabe hatte, nach fremdem Leben zu forschen und, wenn vorhanden, es durch eine Bombe auszulöschen. Stattdessen hilft er bei der Verteidgung der Abydonier gegen Ra. Er behauptet später, die Bombe gezündet zu haben, um Daniel, der auf Abydos geblieben war, zu schützen.

Ein weiteres Jahr verbringt er im vorzeitigen Ruhestand, bevor er abermals in den aktiven Dienst zurückgerufen wird, da die Goua'Uld das Stargate aktiviert hatten. Er gibt zu, die Bombe damals nicht gezündet zu haben.

Als klar wird, dass es noch etliche Sternentore geben muss, wird er zu einem festern Mitglied im Stargatecenter und der führende Offizier von SG-1. Durch sein Wissen, dass das Stargate die wichtigste Einrichtung der Erde ist, gewinnt sein Leben wieder einen Sinn. Während der Missionen, aus denen SG-1 so gut wie immer heil herauskommt (die Wunder des Filmes..) freundet er sich mit Sam, Daniel und Teal'C an.

Im Laufe seiner 6 Jahre bei SG-1 entwickelt er ein ausgeprägtes Misstrauen gegen die Tok'ra, verbringt einmal 3 Monate auf einem Planeten, ohne Hoffnung auf Rettung, altert durch Nanotechnologie in kurzer Zeit rasend schnell, muss sich mit dem Tod seines Sohnes mehrfach auseinandersetzen, wird geklont und mehr als einmal lebensgefährlich verletzt.

Vor allem sein sarkastischer Humor, die Einzeiler, die ihm auch in gefährlichen Situationen nicht ausgehen, prägen Jack. Er ist pflichtbewusst gegenüber seinem Team und würde sterben, um ihr Leben zu retten.

Bei einem Za'tarc Test gibt er zu, mehr für Sam zu empfinden, als er dürfte.


Nach 7 Jahren aktivem Dienst im Stargatecenter wird O'Neill zum General befördert und übernimmt die Leitung des Stützpunktes. Nach einem Jahr wird er versetzt.



Richard Dean Anderson

Layout 1

Richard Dean Anderson, "Ricky Dean" wie ihn seine Freunde nennen, wurde am 23. Januar 1950 in Minneapolis, Minnesota als ältester von vier Brüdern geboren.

Obwohl seine Mutter als Künstlerin arbeitete und sein Vater Schauspiel unterrichtete, wollte er kein Künsler werde und strebte eine Karriere als Eishockey-Spieler an. Doch mit 16 Jahren brach er sich bei einem Eishockey-Spiel den rechten Arm. Von Ehrgeiz besessen trainierte er jedoch weiter und drei Wochen später zog er sich einen schweren Bruch im linken Ellbogen zu. Er verbrachte drei Monate im Krankenhaus. Diese Verletzung bedeutete das Ende seines Traumes als Eishockeyspieler. In heutigen Interviews gibt RDA jedoch zu, dass er es wahrscheinlich nicht zu einem Profispieler geschafft hätte.

Er begann, sich für das Schauspiel zu interessieren und studierte nach dem Ender der High School zunächst an der St. Cloud State University Dramaturgie, und setzte dieses Studium später an der Ohio University.

In den späten 60er Jahren schloß sich Anderson der Hippiebewegung an und ließ sich in der Hauptstadt der Blumenkinder, San Francisco nieder. Er gab sich dem Leben in Kommunen hin und machte auch Drogenerfahrungen, über die er heute nicht gerne redet.
Von San Francisco zog er nach Los Angeles, wo er zunächst Arbeitslos war. Er verdiente sich etwas Geld auf der Strasse, bevor er in einem kleinen Kabarett erstmals auf der Bühne stand. Um sich ein festes Einkommen zu sichern, musste er jedoch einen Job im Delphinarium annehmen. In dieser Zeit gründet er eine eigene Rockband "Ricky Dean and Dante".

Sein Durchbruch kam 1976 durch eine Rolle in der Seifenoper "General Hospital" in der er die Rolle des jungen Arztes Dr. Jeff Webber übernimmt. Über fünf Jahre hinweg spielte er dort mit, bevor ihm sein Vertrag gekündigt wurde. Nach dieser Zeit spielte er in der Serie "Seven Brides for Seven Brothers" mit. Die Produzenten übernahmen das Konzept des Spielfilmes und bastelten aus der Serie ein seriales Musical. Sie wurde ein Flop und nach nur einer Staffel abgesetzt. Seitdem weigert sich Richard Dean Anderson, vor der Kamera zu singen.

Kurze Zeit später übernahm er eine Hauptrolle in der billig produzierten Actionserie "Esmerald Point N.A.S". Auch diese Serie wurde nach nicht einmal einer Staffel eingestellt. Seine Karriere schien beendet, als er das Angebot erhielt, für eine neue Actionserie vorzusprechen. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten entwickelte sich "MacGyver" zu einem Dauerbrenner und einer der größten Serien des Senders ABC. Sechs Jahre spielte lang übernahm Richard Dean Anderson die Rolle des Angus MacGyver, bevor er dieses Kapitel beendete, um sich nach neuen Herausforderungen umzusehen.
Er unterschrieb einen Vertrag für "Legend", eine Serie, die im Wilden Westen spielt und SF-Elemente behinhalten sollte. Doch diese Serie wurde schon nach 11 Episoden eingestellt und stellt den schlimmsten Flop in Richard Dean Andersons Karriere dar.

Danach stand sein Name bei CBS und UPN auf der roten Liste. Auch ABC bot ihm keine Aufträge mehr an. Nur NBC engagierte ihn für die Hauprolle eines Zweiteilers. "Pandora's Clock - Killerviren an Bord der 747" (USA, 1996) wurde zu einem TV-Blockbuster. Kurz nach Ende der Dreharbeiten reiste RDA nach Voncouver, um den Vertrag für das nächste Projekt zu unterschreiben: "Stargate SG-1".
Er spielte 7 Jahre lang Colonel O'Neill, war in der achten Staffel selterner zu sehen und seit der neunten Staffel nicht mehr dabei.
1996 lernte er Apryl Prose kennen. Noch im selben Jahr heirateten sie und seit dem 02. August 1998 hat Richard Dean Anderson eine Tochter namens Wylie Quinn Annarose.



Filmografie:

- 1976–1981: „General Hospital“ (Fernsehserie)
- 1982: „Seven Brides for Seven Brothers“ (Fernsehserie)
- 1983: „Emerald Point N.A.S.“ (Fernsehserie)
- 1984: „Heiße Geschäfte“ (Odd Jobs)
- 1985: „Verlorene Helden“ (Ordinary Heroes)
- 1985–1992: „MacGyver“ (Fernsehserie)
- 1992: „Schrei wenn du kannst“ (In the Eyes of a Stranger)
- 1992: „Mit den Augen des Mörders“ (Through the Eyes of a Killer)
- 1994: „MacGyver: Endstation Hölle“ (Trail to Doomsday)
- 1994: „MacGyver: Jagd nach dem Schatz von Atlantis“ (Lost Treasure of Atlantis)
- 1994: „Von Eifersucht besessen“ (Beyond Betrayal)
- 1995: „Legend“ (Fernsehserie), nach 12 Folgen eingestellt
- 1995: „Lucky im Glück“ (Past the Bleachers)
- 1996: „Pandora's Clock – Killerviren an Bord der 747“ (Pandora's Clock)
- 1996: „Die Retter – Feuerhölle in Manhattan“ (Firehouse)
- 1997–2007: „Stargate SG-1“ (Fernsehserie)
- 2004, 2006–2007: „Stargate Atlantis“ (Gastauftritte)
- 2008: „Stargate: Continuum“
- 2009-2010: „Stargate Universe“ (Gastauftritte)


zurück