John Sheppard

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Lt. Col. John Sheppard ist der Militärkommandant von Atlantis und außerdem Leiter des 1. Außenteams der Stadt, in dem sich auch Dr. Rodney McKay, Teyla Emmagan und Ronon Dex befinden.
Er liebt Football, ist ein mathematisches Genie, liebt das Fliegen - und vor allen Dingen die Puddle Jumper, wie er die kleinen Schiffe von Atlantis kurzerhand taufte - und hat einen relativ trockenen Humor. Ob er auf der Erde Familie hat, ist nicht bekannt, allerdings schickte er keine Nachricht, weshalb anzunehmen ist, dass, wenn er Familie hat, der Haussegen ein wenig schief hängt.

Bevor er von der Existenz des Stargate-Programms erfuhr, führte Sheppard ein relativ ruhiges Leben. Er war auf dem Luftwaffenstützpunkt McMurdoch, irgendwo in der Antarktis, stationiert und seine militärische Karriere war aufgrund der Missachtung eines Befehls so gut wie beendet.
Vor seiner Versetzung nach McMurdoch war er in Afghanistan stationiert, wo er sich die Strafversetzung nach McMurdoch einhandelte, indem er seinen Helikopter hinter die feindlichen Linien flog, um einen abgeschossenen Piloten zu retten. Allerdings wurde er selbst abgeschossen und obwohl er Capt. Lyle Holland rechtzeitig fand, verstarb dieser kurz darauf.

Als er General Jack O'Neill schließlich zum Antiker-Außenposten flog, machte er erstmals Bekanntschaft mit dem Außerirdischen. Sein Helikopter wurde fast von einer Antiker-Drohne vom Himmel gepustet und nur durch seine hervorragenden Flugkünste konnte er sich und O'Neill vor dem sicheren Tod retten.
Im Außenposten selbst nahm er in einem Kontrollstuhl der Antiker Platz, der sich auch prompt aktivierte und Weir davon überzeugte, dass sie Sheppard unbedingt in ihrem Team braucht, da sein ATA-Gen, das zur Aktivierung der Antiker-Technologie nötig ist, so ausgeprägt ist, dass er die Technologie mit einem Fingerschnippen beherrscht - etwas, wofür manch anderer trotz des seltenen ATA-Gens monatelang hart trainieren muss.

Nach einem kleinen Tritt in den Hintern durch O'Neill geht Sheppard schließlich mit durch das Tor in Richtung Atlantis. Colonel Sumner und andere Militärangehörige schauen aufgrund seiner Vergangenheit auf ihn herab und so hält er sich von Anfang an an Weir.
Als Colonel Sumner, Atlantis' Militärkommandant, getötet wird, übernimmt er dessen Posten.

Ziemlich schnell entwickelt Sheppard eine lockere Freundschaft zu Dr. Rodney McKay und findet großen Spaß daran, den Wissenschaftler hin und wieder zu necken. Er bewundert McKay für sein Genie und belächelt seine Arroganz gleichermaßen. Wann immer es brenzlig wird, weiß er ganz genau, wie er den Wissenschaftler zur Höchstleistung anstacheln kann.
Ihre verbalen Kleinkriege gehen nicht selten ihren Mitmenschen auf die Nerven und vor allen Dingen Weir rollt oftmals nur mit den Augen.

Auch zu Weir hat Sheppard schnell eine sehr vertrauensvolle Freundschaft aufgebaut und er steht ihr oftmals zur Seite und unterstützt sie vor allem bei Diskussionen mit dem Militär der Erde. Auch wenn sie nicht immer einer Meinung sind und er ihr vorwirft, ab und zu etwas zu lange mit ihren Entscheidungen zu zögern, stärken sie sich gegenseitig den Rücken und halten den Kopf füreinander hin. Sie sind ein eingespieltes Team und haben so manchen Tiefschlag zusammen durchgestanden.
Weir ist es auch, die ihre Finger bei seiner Beförderung zum Lieutenant Colonel im Spiel hat und ihr ist es zu verdanken, dass er seinen Posten als Militärkommandanten in Atlantis behalten kann.

Zu den Außerirdischen in seinem Team baut er ebenfalls sehr schnell eine gute Beziehung auf. So verbindet ihn eine enge Freundschaft mit Teyla und ihrem Volk und als die Athosianer noch in Atlantis lebten, hat er den Kindern nicht selten eine Gute-Nacht-Geschichte erzählt.
Auch mit Ronon versteht er sich nach dessen Teambeitritt von Beginn an sehr gut, obwohl der Satedaner am Anfang sehr schweigsam ist. Er schätzt seine guten kämpferischen Fähigkeiten und teilt seinen Hass auf die Wraith.

So kommt es, dass ihn der Verlust seines Teamkameraden Lt. Aiden Ford hart trifft. Ford überlebt eine Wraithattacke, wird allerdings von einem Wraith-Enzym abhängig und verlässt Atlantis.
Später treffen sie noch einmal auf ihn, als er das Team gefangen nimmt, um mit ihnen ein Wraithbasisschiff zu überfallen, was allerdings reichlich schief geht. Sheppard und sein Team überleben die Mission, Fords Schicksal jedoch ist ungewiss.

Seine Offenherzigkeit hinsichtlich Beziehungen brachte Sheppard bei den Fans allerdings schnell den Namen ‚Kirk' ein, da er sich während seiner drei Jahre in Atlantis mehrere weibliche Aliens angelacht hat, wie zum Beispiel Chaya - eine Antikerin - oder Teer, die er kennen lernte, als er durch ein Portal gezogen wurde, wo die Zeit schneller verging und er ganze sechs Monate dort verbrachte, während für sein Team gerade einmal ein paar Stunden vergingen. Auch Mara zählt zu seinen Errungenschaften, die ihm sogleich die Königskrone ihres Volkes antrug, doch er lehnte ab.
Selbst ein Kuss mit Teyla und auch einer mit Weir zählen zu den weiblichen Kontakten, die Sheppard bereits hinter sich hat, wenn er auch bei beiden Küssen nicht bei klarem Verstand war.

Mit Acastus Kolya, einem Genii, der Atlantis einmal überfiel und besetzte, verbindet Sheppard eine besonders hassvolle Beziehung. Er schwor Kolya mehrmals, ihn zu töten und dieser Hass erreichte seinen Höhepunkt, als Kolya ihn gefangen nahm und ihn von einem Wraith in mehreren Etappen aussaugen ließ, um Kommandant Ladons, auch ein Genii, Übergabe zu erpressen. Sheppard konnte fliehen und der Wraith gab ihm seine Lebensjahre zurück.
Wenig später trafen Sheppard und Kolya erneut aufeinander, doch dieses Mal war das letzte für Kolya, denn Sheppard tötete ihn in einem westernähnlichen Duell.

Sheppard neigt dazu, sich selbst in Gefahr zu bringen und nicht selten geht dabei etwas schief.
So entschloss sich Sheppard, während der Belagerung durch die Wraith, zu einem Kamikazeflug, um ein Basisschiff der Wraith zu zerstören, er konnte allerdings gerade noch rechtzeitig von Colonel Caldwell und der Daedalus gerettet werden.
Erst kurze Zeit in Atlantis, wurde er bei einer Außenmission von einem Eratus-Käfer, einem Verwandten der Wraith, angefallen. Der Käfer saugte ihm langsam das Leben aus. Dr. Carson Beckett sah die einzige Möglichkeit, ihn zu retten, darin, ihn zu töten und zu hoffen, dass der Käfer dann von seinem Opfer ablässt. So tötete ihn Ford mit einem Stromstoß aus dem Defibrillator und der Käfer ließ sich tatsächlich entfernen, danach konnte Sheppard in Atlantis glücklicherweise wiederbelebt werden.
Doch das war nicht seine einzige unangenehme Bekanntschaft mit dem Eratus-Käfer. Beckett experimentierte mit einem Retrovirus, das Wraith in Menschen transformieren kann und Sheppard infizierte sich. Leider trat die gegenteilige Wirkung ein und er verwandelte sich langsam in einen Wraith. Durch eine Gentherapie, die das Ärzteteam von Atlantis aus den Wraith-Käfer Stammzellen entwickeln konnte, wurde er allerdings gerettet.

Sheppard ist neben McKay der Held der Atlantis-Expedition. Die Anzahl der Momente, in denen man ihn für tot hielt, ist ungezählt, aber sehr hoch. Doch egal wie brenzlig die Situation scheint, er schafft es immer irgendwie, sich zu befreien.


Joe Flanigan

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Joe Flanigan (Geburtsname: Joseph Harold Dunnigan III) wurde am 5.Januar 1967 in Los Angeles geboren, zog jedoch mit seiner Familie nach Reno, Nevada, als er gerade sechs Jahre alt war.

Er ging in der kalifornischen Stadt Ojai auf ein Internat, wo er 'Stanley Kowalski' in einer Theater Produktion von Tennessee Williams Stück "A Streetcar Named Desire" spielte.

Später bekam er eine Auszeichnung in Geschichte von der University of Colorado, wo er mit der Rolle ‚Coriolanus' erneut auf der Bühne erschien.

Anschließend nahm Flanigan eine Weile Abstand von der Schauspielkunst, um sich anderen Beschäftigungen zu widmen. So arbeitete er zum Beispiel als Autor für einige Magazine.

Sein Wunsch, zurück auf die Bühne zu kommen, festigte sich jedoch und so besuchte er das ‚New York's Neighborhood Playhouse', um dort die Schauspielkunst zu erlernen und spielte dort ebenfalls die Rolle des 'Eddie' in "Rabbit Trap".

1994 war seine Geburtsstadt Los Angeles sein nächstes Ziel, wo er eine reguläre Rolle als College Student Brian Cordovas in der umjubelten NBC Serie "Sisters" ergatterte und in mehreren TV-Produktionen, einschließlich der NBC Miniserie "Danielle Steele's Family Album" und dem CBS Film "Deadline for Murder: From the files of Edna Buchanan" eine leitende Rolle übernahm.

Anschließend wirkte er in vielen Sit-Coms und TV-Serien wie "Profiler", "ER", "Cupid", "Dawson's Creek", "Providence", "Judging Amy", "Tru Calling" und "C.S.I. Miami" mit.

Zuletzt war er unter der Regie von Breck Eisner in dem Film "Thought Crimes" zu sehen.

Flanigan hat eine Vorliebe für die Natur und hält sich am liebsten draußen auf. So liebt er zum Beispiel Skifahren, Mountain Biking, Surfen, Tennis, Klettern und Reiten. Außerdem ist er süchtig nach der "New York Times", die er den ganzen Tag lang während seinen Drehpausen liest.

Wenn er nicht in Vancouver am Set von Stargate Atlantis arbeitet, ist er bei seiner Frau (Katherine Flanigan, Malerin) und ihren drei Kindern (Aidan, Truman und Fergus, geb. 2000, 2002 & 2006) in Los Angeles.



Filmografie:

- Stargate: Atlantis (2004 - 2007) als Lt. Colonel John Sheppard (60+ Episoden)
- Stargate SG-1 (2006) als Lt. Colonel John Sheppard (1 Episode)
- Silent Men (2005) als Regis
- CSI: Miami (2004) als Mike Sheridan (1 Episode)
- Thought Crimes - Tödliche Gedanken (2003) als Brendan Dean
- Tru Calling (2003) als Andrew Webb (1 Episode)
- 111 Gramercy Park (2003) (TV) als Jack Philips
- Judging Amy (2002) als Tobin Hayes (1 Episode)
- Birds of Prey (2002) als Det. Claude Morton (1 Episode)
- First Monday (2002) als Julian Lodge (13 Episoden)
- Farewell to Harry (2002) als Nick Sennet
- Profiler (2000) als Dr. Tom Arquette (4 Episoden)
- Sherman's March (2000) (TV) als Pete Sherman
- Providence (1999) als Dr. David Marcus (4 Episoden)
- The Other Sister (1999) als Jeff Reed
- The Force (1999) (TV)
- Cupid (1998) als Alex DeMouy (4 Episodes)
- Dawson's Creek (1998) als Vince (2 Episodes)
- Man Made (1998) (TV) als Tom Trey Palmer
- Murphy Brown (1997) als Scott Hamon (1 Episode)
- Tell Me No Secrets (1997) (TV) als Adam Stiles
- The First to Go (1997) als Peter Cole
- Sisters (1995 - 1996) als Brian Cordovas (15 Episoden)
- A Reason to Believe (1995) als Eric Sayles
- Deadline for Murder: From the Files of Edna Buchanan (1995) (TV) als Scott Cameron
- Family Album (1994) (TV) als Lionel Thayer
- Surgical Strike (1994) als Reed


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