Dunkle Schatten



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Aufbruch in eine neue Welt, Teil 2
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38 Minuten



Original Titel: Hide & Seek
Episodennummer: 1x03
Story by: Brad Wright, Robert C. Cooper
Regie: David Warry-Smith
Hauptcast: Joe Flanigan (Maj. John Sheppard), Torri Higginson (Dr. Elizabeth Weir), Rainbow Sun Francks (Lt. Aiden Ford), David Hewlett (Dr. Rodney McKay), Rachel Luttrell (Teyla Emmagan)
Gastschauspieler: Paul McGillion (Dr. Carson Beckett), Craig Veroni (Peter Grodin), Christopher Heyerdahl (Halling), Reece Thompson (Jinto), Casey Dubois (Wex)
Pictures: Dunkle Schatten / Hide & Seek
Transcript: Dunkle Schatten / Hide & Seek



Kurzinhalt

Atlantis hat mit merkwürdigen Energieproblemen und Fehlfunktionen zu kämpfen und das Team erkennt, dass sie es mit einem fremden Wesen zu tun haben. Währenddessen geht McKays Experiment mit einer Antiker-Technologie völlig schief.



Langinhalt

McKay und Beckett befinden sich auf der Krankenstation und Rodney schaut sich die Mäuse an, während Carson seine Gentherapie vorbereitet. Sie unterhalten sich über die Athosianerinnen, die zumindest McKay für sehr attraktiv hält.
Schließlich ist Beckett mit seinen Vorbereitungen fertig und Rodney nimmt voller Begeisterung auf dem Bett Platz. Carson fragt ihn, ob er irgendetwas über die Behandlung wissen wolle, da er ja Wissenschaftler sei und McKay antwortet nur, dass Medizin so viel mit Wissenschaft zu tun hätte wie Voodoo.
Trotzdem klärt ihn Beckett kurz über die Gentherapie auf und verabreicht McKay dann die Injektion, wobei es dieser kaum noch erwarten kann, bis sie wirkt, da er ein Gerät ausprobieren möchte, das er in einem von Atlantis' Labors gefunden hat.

Grodin und Weir sind kurz darauf unterwegs in Richtung Kontrollraum. Sie laufen durch dichtbevölkerte Korridore, die mit Kisten vollgestellt sind und unterhalten sich über anstehende Dinge in Atlantis, wie zum Beispiel die Quartierszuteilung.
Gerade als sie im Kontrollraum ankommen, sehen sie, wie Sheppard McKay über das Geländer wirft. Alle sind erschrocken, doch Rodney steht unverletzt wieder auf und scheint genauso wie John unheimlich begeistert.
Das Gerät, das er ausprobieren wollte, ist ein Körperschild, der ihn vor allen Einwirkungen von Außen schützt. So auch vor Grodins Hieb, da McKay ihn bittet, ihn zu schlagen. Weir ist trotz allem nicht besonders erfreut und hält Rodney an das Gerät abzunehmen an, was allerdings fehlschlägt, da weder er noch Sheppard es erreichen können.

Etwas später, in der Krankenstation, verbindet Beckett Grodins Hand, während McKay unruhig in der umher läuft. Die Beiden geben McKay neue Namen, wie ‚Mister Unbesiegbar' oder ‚Captain Unantastbar', was dieser gar nicht lustig findet.
Schließlich fragt Grodin McKay, ob er mal versucht hätte etwas zu trinken oder zu essen, was dieser auch so gleich ausprobiert. Leider lässt der Schild absolut gar nichts durch und so läuft der Kaffee daran hinab.
Sofort machen sich Verzweifelung und Panik in Rodney breit und Carson versucht mühevoll ihn zu beruhigen.

Später wird im Konferenzraum eine Besprechung abgehalten, wo Sheppard erklärt, welche Teile Atlantis' aufgrund des Personalmangels bis jetzt gesichert sind. Teyla bietet die Hilfe ihres Volkes an, allerdings lehnt Weir ab, woraufhin Teyla fragt, ob sie ihnen nicht trauen würde. Sheppard springt Elizabeth zur Seite und behauptet, man müsste die Athosianer erst mit ihrer Strategie und den Waffen vertraut machen.
In diesem Moment betritt McKay den Raum und entgegen seiner üblichen Angewohnheit hüllt er sich in bedrücktes Schweigen, bis Weir meint, es sei wichtig, dass man in Atlantis vorsichtig sei, was er aufgrund jüngster Erfahrungen vollauf bestätigen kann.

Beckett arbeitet in der Krankenstation an einem Mikroskop, als Weir die Krankenstation betritt und ein Gespräch mit ihm beginnt.
Carson gibt sich die Schuld an dem kleinen Desaster mit McKay, woraufhin Elizabeth meint, dass sie nicht glauben würde, dass sie Schuld an dem künstlichen ATA-Gen liegen würde, sondern vielmehr daran, dass McKay das Gerät nicht würde abschalten wollen, da Atlantis manchmal ein unheimlicher Ort sei und er sich
Da sie sich aber beide sicher sind, dass McKay nicht an Dehydrierung sterben will, wird er den Schild früher oder später abschalten, wobei Beckett hofft, dass Elizabeth um Rodneys Willen Recht behält.

Später treffen sich Weir, Sheppard, Ford, McKay und Grodin im Kontrollraum. Letzterer hat ein Selbstzerstörungssystem entwickelt, das die Stadt zerstört, falls die Wraith angreifen sollten, da Atlantis die letzte Verteidigungslinie ist und das einzige Stargate in der Pegasus-Galaxie besitzt, das die Erde anwählen kann.
Grodin erklärt, es gäbe zwei Codes und jeder müsse seinen Code auswendig können, woraufhin McKay in üblicher, zynischer Art antwortet, dass er keinen mehr bräuchte.
Ford hat Zweifel, ob der Mechanismus überhaupt genügend zerstört, um den Wraith den Zugang zur Erde zu verwehren und McKay meint daraufhin, dass die Überladung des Naquadah-Generators in etwa die Stärke einer Zwanzig-Kilo-Nuklearexplosion hätte.
Sheppard möchte Teyla einweihen, doch Weir antwortet, dass sie mehr Zeit bräuchte, um alle Athosianer besser kennen zu lernen und somit einzuschätzen, ob sie vertrauenswürdig sind.

Am Abend befindet sich Sheppard in einem nur mit Kerzen erhellten Quartier und erzählt den athosianischen Kindern eine Gruselgeschichte. Diese scheitert allerdings schon daran, dass die Kinder nicht verstehen, was eine Hockeymaske ist und was daran so gruselig sein soll.
Sie bitten Sheppard, ihnen etwas über Hockey zu erzählen, doch dieser meint, dass Football der wirkliche Sport für Männer sei.
Noch bevor er zu weiteren Ausführungen ansetzen kann, beendet er allerdings den Abend, da es schon spät ist und die Kinder ins Bett müssen.

Kurz darauf, nachdem Teyla eines der Kinder bei seiner Mutter abgeliefert hat, treffen sie und Sheppard sich im Korridor.
Er bittet sie, McKay nichts davon zu erzählen, dass er Eishockey nicht als richtigen Männersport bezeichnet hätte, da es ein kanadischer Volkssport sei und die Kanadier in dieser Hinsicht etwas empfindlich seien.
Teyla dagegen hat eher Interesse daran, mehr über Football zu erfahren, da er dieses Spiel anscheinend so mag und Sheppard erwidert, dass er da etwas Interessantes hätte.

Wenig später sitzen Sheppard, Teyla, Ford und McKay im Videoraum und gucken ein legendäres Footballspiel. In der letzten Sekunde wird noch ein Punkt erzielt und verhilft der Mannschaft damit zum Sieg. Sheppard ist begeistert, Teyla jedoch kann diese Begeisterung nicht nachvollziehen und ist eher etwas verwirrt.
In diesem Moment kommt Weir hinzu und beschwert sich scherzhaft darüber, dass man sie nicht eingeladen hätte. Sheppard fragt sie daraufhin erstaunt, ob sie Football mögen würde. Sie verneint und kann es nicht fassen, dass er als sein einzigerlaubten, persönlichen Gegenstand ein Video von einem Footballspiel mitgenommen hat, woraufhin Sheppard antwortet, dass es eine Metapher sei. Ihre ganze Expedition sei praktisch so wie dieses Spiel.

Währenddessen schleicht sich Jinto aus dem gemeinsamen Quartier mit seinem Vater und holt Wex ab. Die Beiden spielen Verstecken, wobei Wex der Wraith und Jinto Major Sheppard ist.
Jinto fängt an zu zählen und Wex versteckt sich.
Wenig später ist Jinto auf der Suche nach seinem Freund und entdeckt dabei durch Zufall einen Transporter, während Wex kurz darauf ungeduldig aus seinem Versteck auftaucht und sich fragt, wo Jinto bleibt.

Wenig später klopft Halling an Sheppards Quartier und sagt, dass Jinto verschwunden sei und er ihn nicht finden könne. Sheppard eilt sofort zu Ford, um eine Suchaktion zu starten, bei der auch Teyla mithilft.

Im Kontrollraum erwägt man derweil, ob man Jinto mit den Sensoren lokalisieren könnte, doch diese unterscheiden nicht zwischen einzelnen Individuen und außerdem ist nicht genügend Energie vorhanden, um die ganze Stadt zu aktivieren.
Schließlich entschließt man sich dazu, Jinto mit dem Kommunikationssystem zu rufen, doch dabei fällt die Energie aus und plötzlich wählt sich das Gate auf geisterhafte Weise selbst an.

Später sind Grodin und McKay gerade dabei herauszufinden, woher der plötzliche Energieabfall kam, als Teyla hinzu kommt und ihr Marta vorstellt. Sie berichtet davon, dass sie einen Schatten gesehen hat und Weir zieht in Erwägung, dass es sich dabei um die Projektionen der Wraith handeln könnte, doch Teyla spürt nichts. Zur Sicherheit werden dennoch alle Suchtrupps zum Gateraum zurückbeordert.

Kurz darauf unterhalten sich Weir, Sheppard und McKay darüber, was der unheimliche Schatten sein könnte. Mittlerweile haben sich zwei weitere Athosianer gemeldet, die den Schatten ebenfalls gesehen haben, aber Sheppard bezweifelt, dass die Wraith dafür verantwortlich sind; wenn sie beschließen würden Atlantis anzugreifen, würden sie den Laden einfach zu Schrott schießen, sie müssten ihnen vorher nicht erst Angst machen.
Ihr Gespräch wird unterbrochen, als Halling darum bittet, per Kommunikationssystem mit seinem Sohn reden zu dürfen. Er versichert Jinto, dass er nicht wütend sei und dass er, wenn er verletzt wäre oder sich verlaufen hätte, einfach dort bleiben solle, wo er wäre - sie würden ihn finden. Schließlich betet er und bittet die Antiker um Verzeihung, falls sie sich unrechtmäßig in dieser Stadt befänden.
Plötzlich fällt die Energie aufs Neue aus und McKay fällt prompt in Ohnmacht - der Nahrungsmangel macht ihm zu schaffen, wie ihm Beckett später auf der Krankenstation bestätigt.

Nachdem Sheppard sich bei Beckett versichern hat lassen, dass es McKay wieder gut geht, macht er sich auf den Rückweg zum Kontrollraum, doch plötzlich erblickt er ebenfalls den Schatten, von dem die Athosianer berichtet haben. Er folgt dem Wesen, das schließlich auf einen Generatorraum zusteuert und den dortigen Naquadah-Generator umhüllt.
Grodin, der gerade noch aus dem Raum flüchten konnte, und Sheppard werfen sich einen beunruhigten Blick zu.

Später im Kontrollraum berichten Grodin und Sheppard von dem, was sie gesehen haben. Das Wesen hätte den Naquadah-Generator eingehüllt und sei gewachsen. Nach dem Abschalten des Generators sei es wieder verschwunden.
McKay zieht daraus den Schluss, dass es sich wohl von Energie ernährt und Weir schlägt vor, einfach alle Generatoren abzuschalten, was McKay allerdings für keine gute Idee hält, da Menschen ebenfalls etwas Energie abgehen und wenn sie dem Wesen die Hauptnahrungsquelle entziehen, könnte es eventuell auf Menschen losgehen.
Schließlich wird beschlossen, dass Wesen mit den Sensoren zu verfolgen und den entsprechenden Generator auszuschalten, wenn das Wesen in der Nähe ist. Damit sollte es, laut Weir, lange genug beschäftigt sein, bis sie einen Weg gefunden haben, um es loszuwerden.
Gerade als Weir über das Kommunikationssystem verkündet, dass alle Personen bis auf Weiteres in ihren Quartieren bleiben sollen, meldet sich plötzlich Jinto. Er hätte Angst und wüsste nicht, wo er wäre. Sheppard bittet ihn, ihnen von Anfang an zu erzählen, wohin er gegangen ist.

Jinto führt Weir, Sheppard, McKay, Halling und Teyla vor einen kleinen Raum, in dem sich laut ihm Kisten von der Erde befanden hätten. Als Sheppard die Tür allerdings öffnet, ist der Raum leer und Jinto meint, dass die Schachteln hier bei ihm seien.
Sheppard und McKay betreten den Raum und eine Wandtafel, die eine schematische Darstellung von Atlantis mit roten Punkten zeigt, öffnet sich. Jinto gesteht, sie angefasst zu haben, doch er weiß nicht mehr genau, wo. McKay meint, dass sie kurz vor Jintos Verschwinden hier - er deutet auf einen roten Punkt in einem nördlichen Flügel von Atlantis - einen Energieausstoß festgestellt hätten.
Prompt berührt Sheppard die Wandtafel und die Türen des Raum schließen sich. Ein gleißendes Licht dringt durch die verzierten Scheiben und als Weir den Raum wieder öffnet, befinden sich nur die von Jinto beschriebenen Kisten darin; Sheppard und McKay sind verschwunden.

Als sich die Tür wieder öffnet, befinden sich McKay und Sheppard nicht mehr dort, wo sie den Raum, der offensichtlich ein Transporter ist, betreten haben.
Plötzlich kommt ihnen Jinto entgegen und als Sheppard Weir über Funkt Bericht erstattet, dass sie den Jungen gefunden haben und mit ihm alles in Ordnung ist, sind alle erleichtert.
McKay stellt derweil fest, dass es sich bei dem Raum um ein Labor handelt und dass Jinto die Fehlfunktionen ausgelöst haben könnte, da die Konsolen mit dem Zentralcomputer verbunden sind. Er bittet Jinto, ihm zu sagen, was er alles berührt hat.

Im Kontrollraum ist Grodin währenddessen immer noch dabei, das Wesen zu beschäftigen, in dem er die Generatoren jedes Mal abschaltet, wenn das Wesen in die Nähe von einem kommt.
Plötzlich stellt er fest, dass es sich Ford und einem anderen Soldaten nähert und hält sie an, den Gang zu räumen. Allerdings versperrt ein Schott den Weg und die andere Tür will sich ebenfalls nicht öffnen - es wird eng.
McKay weist Ford an, die Kontrolltafel zu öffnen, den mittleren Kristall zu entfernen und damit die anderen beiden zu überbrücken. Die Tür öffnet sich und Fords Kollege - Sgt. Stackhouse - kann sich in den Raum retten, doch für Ford ist es schon zu spät - man hört seine Schreie aus den Lautsprechern.

Kurz darauf besuchen Sheppard und Weir Ford in der Krankenstation.
Beckett meint, er sähe aus wie vom Blitz getroffen, aber er würde wieder werden.
In der Tat geht es Ford erstaunlich gut, wenn man mal von seinen Verbrennungen absieht, aber sein Kollege macht sich Vorwürfe; er hätte Ford wegziehen können, doch dieser ist der Meinung, dass sie dann beide wie gegrillte Hähnchen aussehen würden.
Sheppard erzählt Ford, dass Beckett gesagt habe, er würde bald wieder so aussehen wie immer.

Nach dem Besuch auf der Krankenstation gehen Sheppard und Weir ins Labor, wo McKay schon eine Menge herausgefunden hat.
Jinto hätte nichts von Belang berührt, bis auf ein Gerät, in dem wohl das Energiewesen gefangen gehalten worden wäre. Die Antiker hätten es studiert, um mehr über Aszension - das Aufsteigen auf höheres Existenzniveau, wo sie aus purer Energie bestehen - zu erfahren.
Das Wesen würde ebenfalls aus Energie bestehen und Ford hätte Glück gehabt, denn es würde sich von Energie ernähren und je mehr es fressen würde, desto aufgeladener und tödlicher würde es werden. McKay prophezeit, dass das Wesen allen ihren Generatoren irgendwann den Strom entzogen haben wird und sie dann alle tötet.
Weir möchte wissen, wie man das verhindern kann und McKay meint, dass dieser Apparat dafür da sei, dass Wesen anzulocken und einzusperren. Er müsste sich nur noch überlegen, wie sie das Wesen dort wieder hineinbekommen.

Auf der Krankenstation entschuldigt sich derweil Jinto bei Ford. Das, was mit ihm geschehen sei, sei seine Schuld, doch Ford ist anderer Meinung. Er hätte es nicht so gewollt, es sei schiefgelaufen. Sie hätten ja auch nicht gewollt, dass die Wraith Athos heimsuchen, nur weil sie da gewesen wären; es sei einfach passiert, es sei schiefgelaufen, wie Jinto sagt und damit Fords Worte wiederholt.

Währenddessen stellt Grodin fest, dass das Wesen nicht mehr auf den Trick reinfällt und er benachrichtigt Weir davon.
McKay hat zum Glück schon herausgefunden, wie das Gerät funktioniert. Es sei wie eine Mäusefalle; der eine Schalter würde das Gerät eine Energiesignatur erzeugen lassen, die das Wesen anlockt, der andere würde es einsperren. Der einzige Haken sei, dass jemand dableiben und die Schalter betätigen müssen.
Sheppard meldet sich freiwillig, doch Weir weist ihn daraufhin, dass McKay mit dem Schutzschild eigentlich am besten geeignet sei, da der Schild ihn ja schützen würde. Prompt deaktiviert sich das Gerät und McKay beginnt glücklich seinen Power Riegel zu essen. Weir sieht derweil ihren Verdacht bestätigt und McKay ist fassungslos, dass sie ihn für einen Angsthasen hält; es sei Zufall, dass sich das Gerät gerade jetzt deaktiviert hätte. Er hätte keine Angst, er würde hier bleiben und es tun, doch das Gerät würde nicht mehr funktioniert, weder an Sheppard, noch an ihm.
Schließlich entschwindet McKay, um sich etwas zu trinken zu holen und Sheppard und Weir werfen sich eindeutige Blicke zu.

Halling bringt währenddessen Jinto ins Bett, doch der Junge kann nicht schlafen, da er sich vor der Dunkelheit fürchtet. Teyla kommt hinzu und zündet eine Kerze an. Sie sagt, dass die Dunkelheit Angst vor dem Feuer hätte und deshalb nicht kommen würde.
Auch die anderen Athosianer sitzen eng aneinandergekauert in den Gängen und Quartieren und beten.

Im Kontrollraum hat Grodin mittlerweile davon erfahren, dass McKays Körperschild einfach abgefallen ist. Er erklärt Weir, dass sich das Gerät seinen Träger einprägt, dass es also an Sheppard gar nicht hätte funktionieren können.
Man ist kurz davor die Energie abzuschalten und Weir zündet eine Kerze an - Teyla hat den athosianischen Kindern erzählt, dass es sie beschützen würde. McKay findet das etwas lächerlich und macht seine große Taschenlampe an.
Die Energie wird abgeschaltet.

Sheppard hat im Labor derweil die Falle aktiviert und es scheint, als würde das Wesen darauf hereinfallen. Es nähert sich dem Gerät, doch dann zögert es und zieht sich zurück - es ist cleverer als angenommen.

Später im Kontrollraum werden die Lösungsmöglichkeiten diskutiert und Teyla wirft in die Runde, dass das Wesen vielleicht überhaupt nicht in Atlantis sein möchte, immerhin sei es dort schon seit mehreren tausend Jahren gefangen.
Trotz McKays Einwand, dass das Wesen auf diesem Niveau überhaupt nicht denken würde, wird ein Versuch gestartet.

Kurz darauf bauen McKay und Sheppard einen Naquadah-Generator auf einem M.A.L.P. auf und McKay betont noch einmal, dass er die Idee für blöd hält. Sie wollen einen aktivierten Naquadah-Generator durch das Stargate schicken, in der Hoffnung, dass das Wesen ihm folgt.
Nachdem der Generator aktiviert ist, nähert sich auch schon das Wesen und McKay wählt M4X-337 an - ein verwaistes Ödland.
Als das Wesen in den Gateraum kommt, lässt Sheppard das M.A.L.P. auf das Gate zufahren, doch schon bald ist es im schwarzen Meer versunken und niemand weiß, ob es durch das Stargate gekommen ist, da das Wesen möglicherweise seine Batterie aussaugt.
McKay will das Stargate abschalten, da dieses eine riesige Energiequelle ist und das Wesen um vieles wächst, wenn es sich davon ernährt, doch das Gate lässt sich nicht abschalten.
Während die Anderen noch diskutieren, was sie jetzt machen sollen, aktiviert McKay unbemerkt seinen Körperschild und geht hinunter in den Gateraum. Der Schild schützt ihn und so kann er den Generator durchs Gate werfen - das Wesen folgt ihm.
Als der Gateraum wieder leer ist, liegt McKay bewusstlos auf dem Boden und Weir, Sheppard, Grodin und Teyla knien um ihn herum, bis das Sanitäterteam eintrifft. Er hat keine Verletzungen davon getragen, ist lediglich etwas mitgenommen.



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